Design Thinking

Innerhalb des Tagesworkshops können die Teilnehmer:innen erste Ideen entwickeln und ein besseres Verständnis der Aufgabenstellung und der Methodik bekommen. Als Nebenprodukt entwickeln Teilnehmer:innen kreatives Selbstbewusstsein und gleichzeitig ein tiefes Nutzerverständnis

Lernziel:

Fördern der Innovationskultur und Stärken der Innovationsfähigkeit
FormatSeminar
ThemaPrototypen­entwicklung
Mittwoch
09. März 2022
09:00 Uhr
bis
16:00 Uhr
Dauer:
420

Kurs für

  • Interessierte
  • Gründende
  • Start-ups
  • Forschende

Teilnahme

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Veranstaltungsort

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Digitaler Konferenzraum

Kursinhalte

Die Teilnehmer:innen erleben mit der Anwendung von Design Thinking einen menschenzentrierten Innovationsansatz, der die Bedürfnisse der Nutzer in den Mittelpunkt stellt und so zu neuen Lösungen für Herausforderungen führt. Design Thinking wird eine Innovationskultur fördern und Ihre Innovationsfähigkeit stärken.

Inhaltliche Schwerpunkte


Design Thinking Phasen:
(01) Verstehen: Was ist das eigentliche Problem bzw. die Herausforderung, die wir lösen wollen? Diese Phase beschreibt den Weg zur Entwicklung einer konkreten Zielstellung, für die im Design-Thinking- Prozess eine Lösung generiert wird. Es gilt das Suchfeld zu definieren und Prozess- und Ergebnisziele festzulegen.

(02) Beobachten: In dieser Phase werden die Studierenden zu „Sofort-Experten“ für das Thema. Sie üben sich in der Empathie, in dem Sie die Brille des Nutzers aufsetzen. Mittels Beobachtungsverfahren,

(03) Sichtweise definieren: Diese Prozessphase umfasst die Synthese der gesammelten Informationen und Erkenntnisse. Der Nutzerstandpunkt bzw. der sogenannte Point of View (PoV) wird definiert. Häufig wird dabei zur Beschreibung und Visualisierung von Zielgruppen ein fiktives Bild eines typischen Kunden mittels einer sogenannten Persona entwickelt.

(04) Ideen finden und bewerten: Mit verschiedenen Brainstorming-Techniken werden in dieser Phase zunächst möglichst viele Ideen zur Problemstellung generiert. Diese Ideen werden für die weitere Bearbeitung strukturiert und sortiert. Die vielversprechendsten Ideen können z.B. mittels Ideensteckbrief visualisiert werden.

(05) Prototyp entwickeln: Durch den Bau von Prototypen werden ausgewählte Ideen greifbar. Die Realisierung erfolgt zumeist mit einfachen Mitteln, wie Kreativmaterial, Mockup-Tools (Vorführmodell- Tools) oder Rollenspielen. Ziel dieser Prototypen ist es, eine Grundlage zum Test der wesentlichen Funktionsprinzipien zu liefern und die Anwendung emotional erlebbar zu machen.

(06) Testen und Überarbeiten: Generierte Prototypen werden durch potenzielle Anwender getestet. Dieses Nutzerfeedback fließt in die Weiterentwicklung und Verbesserung des Prototyps.

Die Struktur des Design Thinking Workshops wird im Modell des „doppelten Diamanten“ des Design Council sehr anschaulich dargestellt. Es unterscheidet den „Problemraum“ und den „Lösungsraum“. In beiden Räumen wird zunächst öffnend (divergent) zur Gewinnung von Einsichten gearbeitet und dann synthetisierend (konvergent) zur Formulierung eines spezifischen Nutzerstandpunkts bzw. eines Lösungsansatzes als Prototyp.

Sonstiges

Der Link zur Veranstaltung wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Von den Teilnehmer:innen wird Offenheit und Bereitschaft zur Selbstreflexion im Entwicklungsprozess erwartet.
Teilnehmer:innen können eigene Projekte / Vorhaben in diesem Workshop weiterentwickeln. Diese können Sie gern im Vorfeld an matthias.piontek_at_uni-jena.de schicken. Der Dozent, Herr Dr. Reinhold Pabst, wird diese dann berücksichtigen. 

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